Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung

Betrifft u.a. fol­gen­de Tie­re:

  • Rote Wald­amei­se
  • Hei­mi­sche Hor­nis­se
  • alle Wild­bie­nen­ar­ten
  • Hum­meln
  • bestimm­te Wes­pen (z.B. Krei­sel­wes­pe)
  • Maul­wür­fe etc.

 

Zu erhal­ten:
Regu­lär von der unte­ren Natur­schutz­be­hör­de der Land­krei­se.

Genaue Ansprech­part­ner für eine Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung nach Regi­on:

  • Ham­burg
    Amt für Natur­schutz und Grün­pla­nung
    Neu­en­fel­der Stra­ße 19
    21109 Ham­burg
    Tele­fon: 040 42840 2420
    naturschutz@bukea.hamburg.de

 

  • Schles­wig-Hol­stein
    Amt für Land­wirt­schaft, Umwelt und länd­li­che Räu­me in Flint­bek
    Ham­bur­ger Chaus­see 25
    24220 Flint­bek
    Tele­fon: 04347 7040

 

  • Lüne­burg
    Land­kreis Lüne­burg
    Auf dem Michae­lis­klos­ter 4
    21335 Lüne­burg
    04131 260
    info@landkreis-lueneburg.de

 

  • Uel­zen
    Land­kreis Uel­zen, Umwelt­amt
    Veer­ßer Stra­ße 33
    29525 Uel­zen
    info@landkreis-uelzen.de

Kos­ten­über­nah­me durch Ver­si­che­run­gen

Häu­fig über­nimmt die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder die Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten für eine Schäd­lings­be­kämp­fung

Über­sicht eini­ger geschütz­ter Arten:

Maul­wurf (Tal­pa euro­paea)

Der Maul­wurf ist in Deutsch­land streng geschützt. Er darf weder gefan­gen, ver­letzt noch getö­tet wer­den. Auch das Zer­stö­ren von Nes­tern oder das absicht­li­che Ver­trei­ben ist ver­bo­ten.

Maul­wür­fe ernäh­ren sich über­wie­gend von Insek­ten und deren Lar­ven und gel­ten daher nicht als Schäd­lin­ge, son­dern als Nütz­lin­ge im Boden. Die typi­schen Maul­wurfs­hü­gel ent­ste­hen durch sei­ne Grab­tä­tig­keit auf der Suche nach Nah­rung.

Wich­tig:
Bei Pro­ble­men mit Maul­wür­fen sind kei­ne Bekämp­fungs­maß­nah­men erlaubt. In Aus­nah­me­fäl­len (z. B. bei Bau­vor­ha­ben oder sicher­heits­re­le­van­ten Berei­chen) ist eine behörd­li­che Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung erfor­der­lich.

Rote Wald­amei­se (For­mi­ca rufa)

Die Rote Wald­amei­se steht in Deutsch­land unter beson­de­rem Schutz. Es ist ver­bo­ten, die Tie­re zu töten, ihre Nes­ter zu beschä­di­gen oder sie erheb­lich zu stö­ren. Auch schein­bar klei­ne Ein­grif­fe (z. B. Nest abtra­gen oder umset­zen) sind nicht erlaubt.

Rote Wald­amei­sen sind wich­ti­ge Nütz­lin­ge im Öko­sys­tem:
Sie regu­lie­ren ande­re Insek­ten­be­stän­de, lockern den Boden und tra­gen zur Gesund­heit von Wäl­dern bei.

Wich­tig:
Maß­nah­men an Nes­tern oder im direk­ten Nest­um­feld dür­fen nur mit behörd­li­cher Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung durch­ge­führt wer­den.

Haben Sie Pro­ble­me mit einer geschütz­ten Art?

Besit­zen Sie bereits eine Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung? Ger­ne hel­fen wir Ihnen wei­ter.

Hum­mel (Bom­bus spez.)

Hum­meln gehö­ren zu den geschütz­ten Wild­bie­nen­ar­ten. Sie sind essen­zi­ell für die Bestäu­bung und dür­fen nicht getö­tet oder mut­wil­lig gestört wer­den. Beson­ders Nes­ter ste­hen unter Schutz.

In der Pra­xis kommt es gele­gent­lich zu Kon­flik­ten, z. B.:

  • an Bau­stel­len

  • in Roll­la­den­käs­ten

  • in Erd- oder Wand­hohl­räu­men

Wich­tig:
Eine Ent­fer­nung oder Umsied­lung von Hum­meln ist nur mit gül­ti­ger Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung erlaubt.
Ohne Geneh­mi­gung sind kei­ne Maß­nah­men zuläs­sig.

Hor­nis­se (Ves­pa crab­ro)

Die Euro­päi­sche Hor­nis­se (Ves­pa crab­ro) ist eine beson­ders geschütz­te Art.
Das Töten von Hor­nis­sen sowie das Zer­stö­ren oder Ent­fer­nen von Nes­tern ist grund­sätz­lich ver­bo­ten.

Hor­nis­sen wir­ken auf vie­le Men­schen bedroh­lich, sind jedoch deut­lich weni­ger aggres­siv als ihr Ruf. Sie ste­chen in der Regel nur bei direk­ter Bedro­hung des Nes­tes.

Wich­tig:
Maß­nah­men an Hor­nis­sen­nes­tern dür­fen aus­schließ­lich mit einer gül­ti­gen Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung durch­ge­führt wer­den.

Kos­ten­über­nah­me durch Ver­si­che­run­gen

Häu­fig über­nimmt die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder die Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten für eine Schäd­lings­be­kämp­fung

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