Amei­se

(Lasi­us niger)

Der Haim Exper­te:

Amei­sen wer­den als Schäd­lin­ge gese­hen, wenn sie in mensch­li­che Lebens­be­rei­che wie Häu­ser und Woh­nun­gen ein­drin­gen. Dort kön­nen sie sie Krank­hei­ten über­tra­gen, Vor­rä­te ver­un­rei­ni­gen, Pflan­zen schä­di­gen oder sogar Gebäu­de und elek­tri­sche Lei­tun­gen beschä­di­gen.

Amei­se

Die Schwar­ze Weg­amei­se (Lasi­us niger) ist die häu­figs­te Amei­sen­art in und an Gebäu­den.

Gefah­ren

  • Grab- und Wühl­schä­den an Geh­we­gen. Dies kann zu Absa­ckun­gen von Stei­nen füh­ren.
  • Vor­rats­schä­den an Lebens­mit­teln.
  • Ver­brei­tung von Kei­men in emp­find­li­chen Berei­chen.

Wel­che Gefah­ren gehen von Amei­sen aus?

Ein Befall mit der Schwar­zen Weg­amei­se ist in der Regel kein bau­li­ches Pro­blem, aber den­noch kön­nen sie im Wohn­raum ein Indi­ka­tor eines Was­ser­scha­dens sein. Amei­sen bau­en ihre Nes­ter im Haus in beschä­dig­tem Holz (Was­ser­scha­den) oder der Däm­mung. Sie füh­ren zu:

  • star­ke Beläs­ti­gung im Wohn­raum

  • Ver­un­rei­ni­gung von Lebens­mit­teln

  • hygie­ni­sches Pro­blem in Küchen, Vor­rats­räu­men & Gas­tro­no­mie

  • Amei­sen­stra­ßen durch Wohn­räu­me, Ter­ras­sen und Fens­ter­be­rei­che

Amei­sen gel­ten zwar nicht als klas­si­sche Krank­heits­über­trä­ger, kön­nen aber Kei­me mecha­nisch ver­schlep­pen, ins­be­son­de­re in Küchen.

Die Pha­rao­amei­se ist zwar sel­te­ner als Lasi­us niger, dafür aber eine der pro­ble­ma­tischs­ten Amei­sen­ar­ten über­haupt – gera­de für Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Gewer­be. Sie gilt als:

  • mecha­ni­scher Keim­über­trä­ger

  • Risi­ko in:

    • Kran­ken­häu­sern

    • Pfle­ge­hei­men

    • Kin­der­gär­ten

    • Lebens­mit­tel­be­trie­ben

Sie kann Kei­me von Abfäl­len, Abflüs­sen oder Wun­den in ste­ri­le Berei­che ver­schlep­pen.

Haben Sie Pro­ble­me mit Amei­sen?

Wenn Sie einen Befall ver­mu­ten oder bestä­tigt haben, hel­fen wir Ihnen ger­ne pro­fes­sio­nell wei­ter! Ein­fach anru­fen und Ter­min sichern!

Mehr Infor­ma­ti­on zu unse­rer Leis­tung: “Amei­sen­be­kämp­fung” fin­den Sie auf unse­rer Web­site.

Wie erken­ne ich einen Amei­sen­be­fall?

Typi­sche Anzei­chen für Lasi­us-niger-Befall / Schwar­ze Weg­amei­se:

  • Amei­sen­stra­ßen, oft ent­lang von Fuß­leis­ten oder Ter­ras­sen­tü­ren

  • Amei­sen tre­ten bevor­zugt tags­über auf

  • Beson­ders stark bei war­mem Wet­ter

  • Häu­fi­ge Fund­or­te:

    • Küche

    • Spei­se­kam­mer

    • Bal­kon & Ter­ras­se

    • Pflas­ter­fu­gen

Ein Nest befin­det sich oft außer­halb des Gebäu­des, z. B.:

  • unter Pflas­ter­stei­nen

  • in Fugen

  • unter Ter­ras­sen­plat­ten

  • an Haus­kan­ten

Ein Nest befin­det sich im Inne­ren eines Gebäu­des in der Däm­mung oder beschä­dig­tem Holz (Was­ser­scha­den). Die­ser Was­ser­scha­den liegt dann meist schon 5–10 Jah­re zurück.

Typi­sche Merk­ma­le der Pha­rao­amei­se:

  • sehr klein und hell­gelb bis röt­lich

  • kaum grö­ßer als ein Krü­mel

  • wirkt fast durch­sich­tig

  • lang­sa­me­re Bewe­gung als hei­mi­sche Amei­sen

Häu­fi­ge Fund­or­te:

  • Küchen

  • Bade­zim­mer

  • hin­ter Sockel­leis­ten

  • in Steck­do­sen

  • in Warm­was­ser­lei­tun­gen

  • in Hohl­räu­men von Wän­den

Wie kom­men Amei­sen ins Haus?

Die Schwar­ze Weg­amei­se kommt nicht zufäl­lig – sie folgt kla­ren Rei­zen:

  • Nah­rung (Zucker, Süßes, Fett, Tier­fut­ter)

  • Feuch­tig­keit

  • kleins­te Spal­ten & Fugen

Typi­sche Ein­tritts­we­ge:

  • Ter­ras­sen­tü­ren

  • Fens­ter­rah­men

  • Ris­se im Mau­er­werk

  • Kabel- und Rohr­durch­füh­run­gen


Amei­sen wer­den nicht ein­ge­schleppt, son­dern lau­fen aktiv ein, sobald sie eine loh­nen­de Nah­rungs­quel­le ent­de­cken.

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Wenn Sie einen Befall ver­mu­ten oder bestä­tigt haben, hel­fen wir Ihnen ger­ne pro­fes­sio­nell wei­ter! Ein­fach anru­fen und Ter­min sichern!

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Lebens­wei­se von Amei­sen

Schwar­ze Weg­amei­se:

  • bil­det gro­ße Staa­ten (bis 100.000 Tie­re)

  • Arbei­te­rin­nen legen sta­bi­le Duft­spu­ren (Amei­sen­stra­ßen)

  • sehr anpas­sungs­fä­hig

  • beson­ders aktiv im Früh­jahr und Som­mer

Nes­ter kön­nen jah­re­lang bestehen. Eine Köni­gin kann bis zu 20 Jah­re alt wer­den.

Pha­rao­amei­se:

  • bil­det vie­le klei­ne Teil­nes­ter

  • meh­re­re Köni­gin­nen je Nest

  • Nah­rungs­vor­lie­ben:

    • Zucker

    • Fet­te

    • Eiweiß (beson­ders pro­ble­ma­tisch in Kran­ken­häu­sern)

Die Arbei­te­rin­nen sind nahe­zu rund um die Uhr aktiv.

Wich­ti­ger Hin­weis: Geschütz­te Amei­sen­ar­ten!

Nicht alle Amei­sen dür­fen bekämpft wer­den.

Rote Wald­amei­se (For­mi­ca rufa)

  • streng geschützt nach Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz

  • darf nicht bekämpft oder gestört wer­den

  • wich­ti­ger Bestand­teil des Öko­sys­tems

  • kommt nor­ma­ler­wei­se nicht als Haus­schäd­ling vor

Eine siche­re Art­be­stim­mung ist daher immer wich­tig.

Mehr Infor­ma­tio­nen dazu im Bereich Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung.

Amei­sen­be­fall – typi­sche Bil­der aus der Pra­xis:

Fre­quent­ly Asked Ques­ti­ons
Das wer­den wir oft über Amei­sen gefragt:

Kurz­fris­tig ja, lang­fris­tig nein.
Haus­mit­tel unter­bre­chen meist nur die Duft­spur, aber das Nest bleibt bestehen. Beson­ders Pro­ble­ma­tisch bei der Pha­rao­amei­se.

Weil das Nest nicht erreicht wur­de oder wei­ter­hin Nah­rung vor­han­den ist.

Nein. Amei­sen kom­men auch in sehr sau­be­re Haus­hal­te, sobald sie Nah­rung fin­den.

Nein. Sie kann in Deutsch­land nicht drau­ßen über­le­ben.

Ja – in vie­len Fäl­len über­neh­men Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten, z. B. bei Mäu­sen, Schaben/Kakerlaken, Silberfischchen/Papierfischchen und Wes­pen..

Wir arbei­ten fach­ge­recht und nach gesetz­li­chen Vor­ga­ben. Wir ver­wen­den aus­schließ­lich Mit­tel, die in Deutsch­land zuge­las­sen sind. Den­noch bespre­chen wir vor jeder Maß­nah­me, wel­che Vor­sichts­maß­nah­men sinn­voll oder not­wen­dig sind.

Dann schau­en wir uns gemein­sam an, war­um. Nach­hal­ti­ge Schäd­lings­be­kämp­fung bedeu­tet oft auch Prä­ven­ti­on — nicht nur ein­ma­li­ges Ein­grei­fen.

Um ein sen­si­bles The­ma wie Bett­wan­zen ver­ständ­lich und mög­lichst ange­nehm dar­zu­stel­len, nut­zen wir teil­wei­se illus­tra­ti­ve Bil­der. Die­se hel­fen dabei, typi­sche Merk­ma­le zu erklä­ren, ohne Betrof­fe­ne mit rea­len Nah­auf­nah­men zu ver­un­si­chern. Ergän­zend zei­gen wir rea­le Fotos zur bes­se­ren Ein­ord­nung.

Wir arbei­ten u. a. in den Krei­sen Her­zog­tum Lau­en­burg, Stor­marn, Sege­berg, in den Städ­ten Ham­burg, Lübeck und Nor­der­stedt, sowie in Buch­holz in der Nord­hei­de und im Kreis Lüne­burg und Umge­bung.

Im Schäd­lings­le­xi­kon wei­ter­le­sen.

Kos­ten­über­nah­me durch Ver­si­che­run­gen

Häu­fig über­nimmt die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder die Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten für eine Schäd­lings­be­kämp­fung

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