Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner

(thau­me­to­poea pro­ces­sio­nea)

Der Haim Exper­te:

Der Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner ist ein Schmet­ter­ling aus der Fami­lie der Zahn­spin­ner. Die Spe­zi­es besie­delt unter ande­rem Eichen­bäu­me, ihre Rau­pen krie­chen bei Orts­wech­seln ger­ne kol­lek­tiv in einer oder meh­re­ren dicht bei­ein­an­der lie­gen­den Rei­hen – ähn­lich einer kirch­li­chen Pro­zes­si­on von Men­schen.

Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner

Der Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner (Thau­me­to­poea pro­ces­sio­nea) ist ein Schmet­ter­ling, des­sen Rau­pen eine erheb­li­che Gesund­heits­ge­fahr für Mensch und Tier dar­stel­len.

Gefah­ren

  • Brenn­haa­re der Rau­pen kön­nen bei Kon­takt star­ke Haut­rei­zun­gen, Juck­reiz und Aus­schlä­ge ver­ur­sa­chen

Wel­che Gefah­ren gehen von Eichen­pro­zes­si­ons­spin­nern aus?

Die Gefahr geht von den Brenn­haa­ren der Rau­pen aus.

Die­se:

  • sind mikro­sko­pisch klein

  • ent­hal­ten das Nes­sel­gift Thau­me­to­po­ein

  • bre­chen leicht ab

  • blei­ben jah­re­lang wirk­sam, auch in alten Nes­tern

Mög­li­che gesund­heit­li­che Fol­gen:

  • star­ker Juck­reiz

  • Haut­aus­schlä­ge (Rau­pen­der­ma­ti­tis)

  • Augen­rei­zun­gen

  • Atem­be­schwer­den

  • all­er­gi­sche Reak­tio­nen

  • bei Tie­ren: Ent­zün­dun­gen im Maul- und Rachen­raum

Ach­tung:
Auch ver­las­se­ne Nes­ter sind gefähr­lich.

Haben Sie Pro­ble­me mit dem Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner?

Wenn Sie einen Befall ver­mu­ten oder bestä­tigt haben, hel­fen wir Ihnen ger­ne pro­fes­sio­nell wei­ter! Ein­fach anru­fen und Ter­min sichern!

Mehr Infor­ma­ti­on zu unse­rer Leis­tung: “Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner­be­kämp­fung” fin­den Sie auf unse­rer Web­site.

Wie erken­ne ich einen Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner­be­fall?

Ein Befall mit dem Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner zeigt sich durch:

  • grau­wei­ße, wat­te­ar­ti­ge Nes­ter (Gespins­te)

  • meist an:

    • Eichen­stäm­men

    • star­ken Ästen

    • Ast­ga­beln

  • Rau­pen tre­ten oft in Grup­pen auf

  • typi­sche Pro­zes­sio­nen: Rau­pen lau­fen hin­ter­ein­an­der her

Beson­ders auf­fäl­lig:

  • Befall im Früh­jahr bis Früh­som­mer

  • häu­fig in:

    • Parks

    • Gär­ten

    • Schul­hö­fen

    • Spiel­plät­zen

    • Wald­rän­dern

Lebens­wei­se des Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ners

Der Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner ist ein hei­mi­scher Schmet­ter­ling.

  • Rau­pen schlüp­fen im Früh­jahr

  • durch­lau­fen meh­re­re Ent­wick­lungs­sta­di­en

  • ab dem 3. Lar­ven­sta­di­um ent­ste­hen Brenn­haa­re

  • Rau­pen leben gesel­lig

  • Nes­ter die­nen als:

    • Schutz

    • Häu­tungs­ort

    • Ruhe­platz

Nach der Ver­pup­pung:

  • schlüpft der Fal­ter

  • der Fal­ter ist harm­los

  • kei­ne Bekämp­fung not­wen­dig

Haben Sie Pro­ble­me mit dem Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner?

Wenn Sie einen Befall ver­mu­ten oder bestä­tigt haben, hel­fen wir Ihnen ger­ne pro­fes­sio­nell wei­ter! Ein­fach anru­fen und Ter­min sichern!

Mehr Infor­ma­ti­on zu unse­rer Leis­tung: “Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner­be­kämp­fung” fin­den Sie auf unse­rer Web­site.

Maß­nah­men & wich­ti­ger Hin­wei­se zur Bekämp­fung des Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ners

Gegen den Fal­ter wer­den kei­ne Maß­nah­men durch­ge­führt.

Die Bekämp­fung des Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ners erfolgt vor allem durch die mecha­ni­sche Ent­fer­nung der Nes­ter:

  • unter Schutz­maß­nah­men

  • mit Spe­zi­al­aus­rüs­tung

  • + fach­ge­rech­te Ent­sor­gung

Ach­tung:
Eigen­maß­nah­men wie:

  • Abbren­nen

  • Absau­gen mit Haus­halts­ge­rä­ten

  • Abkeh­ren

  • Hoch­druck­rei­ni­ger

sind extrem gefähr­lich und soll­ten unter­las­sen wer­den!

Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner­be­fall – typi­sche Bil­der aus der Pra­xis:

Fre­quent­ly Asked Ques­ti­ons
Das wer­den wir oft über Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ner gefragt:

Die Brenn­haa­re der Rau­pen sind selbst noch nach Jah­ren gefähr­lich.

Ja. Auch ver­las­se­ne Nes­ter ent­hal­ten Brenn­haa­re, die auch noch nach Jah­ren wirk­sam sind.

Die Ent­fer­nung erfor­dert Fach­kennt­nis und beson­de­re Schutz­maß­nah­men. Eine unpro­fes­sio­nel­le Ent­fer­nung soll­te unter­las­sen wer­den.

Nein. Der Fal­ter stellt kei­ne Gefahr dar.

Ja – in vie­len Fäl­len über­neh­men Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten, z. B. bei Mäu­sen, Schaben/Kakerlaken, Silberfischchen/Papierfischchen und Wes­pen..

Wir arbei­ten fach­ge­recht und nach gesetz­li­chen Vor­ga­ben. Wir ver­wen­den aus­schließ­lich Mit­tel, die in Deutsch­land zuge­las­sen sind. Den­noch bespre­chen wir vor jeder Maß­nah­me, wel­che Vor­sichts­maß­nah­men sinn­voll oder not­wen­dig sind.

Dann schau­en wir uns gemein­sam an, war­um. Nach­hal­ti­ge Schäd­lings­be­kämp­fung bedeu­tet oft auch Prä­ven­ti­on — nicht nur ein­ma­li­ges Ein­grei­fen.

Um ein sen­si­bles The­ma wie Bett­wan­zen ver­ständ­lich und mög­lichst ange­nehm dar­zu­stel­len, nut­zen wir teil­wei­se illus­tra­ti­ve Bil­der. Die­se hel­fen dabei, typi­sche Merk­ma­le zu erklä­ren, ohne Betrof­fe­ne mit rea­len Nah­auf­nah­men zu ver­un­si­chern. Ergän­zend zei­gen wir rea­le Fotos zur bes­se­ren Ein­ord­nung.

Wir arbei­ten u. a. in den Krei­sen Her­zog­tum Lau­en­burg, Stor­marn, Sege­berg, in den Städ­ten Ham­burg, Lübeck und Nor­der­stedt, sowie in Buch­holz in der Nord­hei­de und im Kreis Lüne­burg und Umge­bung.

Im Schäd­lings­le­xi­kon wei­ter­le­sen.

Kos­ten­über­nah­me durch Ver­si­che­run­gen

Häu­fig über­nimmt die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder die Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten für eine Schäd­lings­be­kämp­fung

Lokal, schnell & dis­kret für Sie in: