Klei­der-Mot­te

(Tineo­la bis­sel­liel­la)

Der Haim Exper­te:

Klei­der­mot­ten gehö­ren zu den bekann­tes­ten Mate­ri­al­schäd­lin­gen. Ihre Lar­ven ernäh­ren sich von kera­t­in­hal­ti­gen Mate­ria­li­en wie Wol­le, Sei­de, Pel­zen und Federn. Dadurch zer­fres­sen und schä­di­gen sie Tex­ti­li­en, Tep­pi­che, Pols­ter­mö­bel und Ähn­li­ches.

Klei­der­mot­te

Die Klei­der­mot­te befällt Klei­dung, Tep­pi­che und ande­re Tex­ti­li­en – vor allem dann, wenn die­se län­ge­re Zeit unge­stört lie­gen oder hän­gen.

Gefah­ren

  • Wirt­schaft­li­cher Scha­den. Das Haupt­pro­blem sind die Löcher, die durch den Fraß der Lar­ven ent­ste­hen, beson­ders an lan­ger gela­ger­ter Klei­dung
  • Kön­nen Ekel aus­lö­sen
  • Der Lar­ven­kot kann all­er­gi­sche Reak­tio­nen aus­lö­sen

Wel­che Gefah­ren gehen von Klei­der­mot­ten aus?

Klei­der­mot­ten stel­len kei­ne Gefahr für die Gesund­heit dar, kön­nen aber erheb­li­che Sach­schä­den ver­ur­sa­chen.

Typi­sche Schä­den durch Klei­der­mot­ten:

  • Löcher in Klei­dung

  • zer­stör­te Woll­pull­over, Män­tel oder Tep­pi­che

  • irrepa­ra­ble Schä­den an Natur­tex­ti­li­en

  • oft erst spät bemerkt

Beson­ders gefähr­det sind tie­ri­sche Mate­ria­li­en, wie:

  • Wol­le

  • Kasch­mir

  • Sei­de

  • Pel­ze

  • Federn

  • Tep­pi­che aus Natur­fa­sern

Haben Sie Pro­ble­me mit Mot­ten?

Wenn Sie einen Befall ver­mu­ten oder bestä­tigt haben, hel­fen wir Ihnen ger­ne pro­fes­sio­nell wei­ter! Ein­fach anru­fen und Ter­min sichern!

Mehr Infor­ma­ti­on zu unse­rer Leis­tung: “Insek­ten­be­kämp­fung” fin­den Sie auf unse­rer Web­site.

Wie erken­ne ich einen Befall von Klei­der­mot­ten?

Ein Befall mit der Klei­der­mot­te zeigt sich oft sehr unauf­fäl­lig:

  • Klei­ne, beige­far­be­ne Mot­ten im Klei­der­schrank

  • Mot­ten flie­gen eher trä­ge, sel­ten aktiv

  • Löcher in Klei­dung

  • Gespins­te oder Lar­ven in Näh­ten

  • Befall vor allem in dunk­len, ruhi­gen Berei­chen


Wenn Mot­ten in der Küche flie­gen, han­delt es sich nicht um Klei­der­mot­ten.

Wie kom­men Klei­der­mot­ten in die Woh­nung?

Klei­der­mot­ten wer­den fast immer ein­ge­schleppt oder flie­gen von Außen zu (sehr sel­ten).

Häu­fi­ge Ursa­chen:

  • Second-Hand-Klei­dung

  • gebrauch­te Tep­pi­che

  • mit­ge­brach­te Klei­dung aus Hotels oder Feri­en­woh­nun­gen

  • Pelz- oder Woll­wa­ren

  • Dach­bo­den (z. B. alte Tex­ti­li­en, Nes­ter von Vögeln)

Sau­ber­keit schützt nicht vor Klei­der­mot­ten – sie kom­men auch in sehr gepfleg­ten Haus­hal­ten vor.

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Lebens­wei­se der Klei­der­mot­te

Die Lebens­wei­se der Klei­der­mot­te erklärt, war­um der Scha­den oft spät auf­fällt:

  • Eiab­la­ge direkt auf Tex­ti­li­en

  • Lar­ven fres­sen meh­re­re Wochen bis Mona­te

  • Lar­ven mei­den Licht

  • Gespins­te schüt­zen die Lar­ven

  • Erwach­se­ne Mot­ten fres­sen nicht

Die Klei­der­mot­te lebt ver­steckt – oft mona­te­lang unbe­merkt

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Klei­der­mot­te vs. Dörr­obst­mot­te – der direk­te Ver­gleich

Die Klei­der­mot­te und die Dörr­obst­mot­te wer­den häu­fig mit­ein­an­der ver­wech­selt, da bei­de klein sind und als „Mot­ten in der Woh­nung“ wahr­ge­nom­men wer­den. Tat­säch­lich unter­schei­den sie sich jedoch deut­lich in Lebens­wei­se, Schad­bild und Befalls­ort.

Die Dörr­obst­mot­te (Plo­dia inter­punctel­la) ist eine Lebens­mit­tel­mot­te.
Ihre Lar­ven fres­sen aus­schließ­lich an Vor­rä­ten wie Mehl, Müs­li, Reis, Nüs­sen oder Tier­fut­ter. Typisch sind Gespins­te in Lebens­mit­teln, ver­klump­te Kör­ner und Mot­ten, die abends durch die Küche flie­gen. Klei­dung inter­es­siert die Dörr­obst­mot­te nicht.

Die Klei­der­mot­te (Tineo­la bis­sel­liel­la) hin­ge­gen befällt Tex­ti­li­en.
Ihre Lar­ven ernäh­ren sich von Kera­tin, also von Mate­ria­li­en tie­ri­schen Ursprungs wie Wol­le, Fell, Haa­re oder Federn. Befal­len wer­den häu­fig Schrän­ke, Tep­pi­che, Klei­dung oder Dach­bö­den. Lebens­mit­tel lässt die Klei­der­mot­te voll­stän­dig in Ruhe.


Nicht die flie­gen­den Mot­ten ver­ur­sa­chen den Scha­den, son­dern immer die Lar­ven – und die­se leben ent­we­der in Lebens­mit­teln oder in Tex­ti­li­en, nie­mals in bei­dem.

Kurz gesagt:

  • Mot­ten in der Küche → meist Dörr­obst­mot­te

  • Mot­ten im Klei­der­schrank → meist Klei­der­mot­te

Eine genaue Unter­schei­dung ist ent­schei­dend, da sich Bekämp­fung und Maß­nah­men deut­lich unter­schei­den.

Mot­ten­be­fall – typi­sche Bil­der aus der Pra­xis:

Fre­quent­ly Asked Ques­ti­ons
Das wer­den wir oft über Klei­der­mot­ten gefragt:

Klei­der­mot­ten inter­es­sie­ren sich nicht für Schmutz, son­dern für Kera­tin. Auch frisch gewa­sche­ne Klei­dung ist attrak­tiv.

Nein.
Duft­stof­fe kön­nen Mot­ten abschre­cken, töten aber kei­ne Lar­ven oder Eier.

Phe­ro­mon­fal­len eig­nen sich eher nur zur Kon­trol­le, nicht zur Bekämp­fung, da sie nur die männ­li­chen Mot­ten weg­fan­gen.

Ja, wenn Eier oder Lar­ven über­se­hen wer­den.
Des­halb ist gründ­li­ches Vor­ge­hen ent­schei­dend.

Ja – in vie­len Fäl­len über­neh­men Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten, z. B. bei Mäu­sen, Schaben/Kakerlaken, Silberfischchen/Papierfischchen und Wes­pen..

Wir arbei­ten fach­ge­recht und nach gesetz­li­chen Vor­ga­ben. Wir ver­wen­den aus­schließ­lich Mit­tel, die in Deutsch­land zuge­las­sen sind. Den­noch bespre­chen wir vor jeder Maß­nah­me, wel­che Vor­sichts­maß­nah­men sinn­voll oder not­wen­dig sind.

Dann schau­en wir uns gemein­sam an, war­um. Nach­hal­ti­ge Schäd­lings­be­kämp­fung bedeu­tet oft auch Prä­ven­ti­on — nicht nur ein­ma­li­ges Ein­grei­fen.

Um ein sen­si­bles The­ma wie Bett­wan­zen ver­ständ­lich und mög­lichst ange­nehm dar­zu­stel­len, nut­zen wir teil­wei­se illus­tra­ti­ve Bil­der. Die­se hel­fen dabei, typi­sche Merk­ma­le zu erklä­ren, ohne Betrof­fe­ne mit rea­len Nah­auf­nah­men zu ver­un­si­chern. Ergän­zend zei­gen wir rea­le Fotos zur bes­se­ren Ein­ord­nung.

Wir arbei­ten u. a. in den Krei­sen Her­zog­tum Lau­en­burg, Stor­marn, Sege­berg, in den Städ­ten Ham­burg, Lübeck und Nor­der­stedt, sowie in Buch­holz in der Nord­hei­de und im Kreis Lüne­burg und Umge­bung.

Im Schäd­lings­le­xi­kon wei­ter­le­sen.

Kos­ten­über­nah­me durch Ver­si­che­run­gen

Häu­fig über­nimmt die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder die Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten für eine Schäd­lings­be­kämp­fung

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