Sil­ber­fisch­chen — Papier­fisch­chen

(Lepis­ma sac­cha­ri­na)

Der Haim Exper­te:

Sil­ber­fisch­chen sind nacht­ak­ti­ve, flü­gel­lo­se Insek­ten mit silb­rig-grau­em Kör­per, die sich von stär­ke­hal­ti­gen Mate­ria­li­en wie Tape­ten­kleis­ter, Papier und Zucker ernäh­ren. Sie wer­den manch­mal als Schäd­lin­ge ange­se­hen, da sie die­se Mate­ria­li­en anfres­sen. Den­noch gel­ten sie eher als Läst­lin­ge. Auf dem Vor­marsch ist das Papier­fisch­chen (Ctenol­epis­ma lon­gi­cau­da­ta).

Sil­ber­fisch­chen & Papier­fisch­chen

Die zwei wich­tigs­ten Arten sind:

  • Sil­ber­fisch­chen (lepis­ma sac­cha­ri­na)
  • Papier­fisch­chen (ctenol­epis­ma lon­gi­cau­da­ta)

Gefah­ren

  • Kei­ne direk­te gesund­heit­li­che Gefahr, doch kann ihre Anwe­sen­heit zu einer psy­chi­sche Belas­tung füh­ren
  • Mate­ri­al­schäd­lin­ge in Muse­en und Archi­ven

Wel­che Gefah­ren gehen von Papier­fisch­chen & Sil­ber­fisch­chen aus?

Das Papier­fisch­chen, sowie das Sil­ber­fisch­chen stel­len kei­ne gesund­heit­li­che Gefahr für Men­schen dar. Pro­ble­ma­tisch sind sie vor allem durch Sach­schä­den.

  • frisst papier­hal­ti­ge Mate­ria­li­en

  • schä­digt Bücher, Akten, Doku­men­te

  • befällt Tape­ten, Kar­to­na­gen, Ver­pa­ckun­gen

  • kann auch Tex­ti­li­en mit Stär­ke­an­tei­len angrei­fen

Im Gegen­satz zum bekann­te­ren Sil­ber­fisch­chen tritt das Papier­fisch­chen oft in grö­ße­ren Popu­la­tio­nen auf und brei­tet sich lang­sam, aber dau­er­haft aus.

Haben Sie Pro­ble­me mit Sil­ber­fisch­chen oder Papier­fisch­chen?

Wenn Sie einen Befall ver­mu­ten oder bestä­tigt haben, hel­fen wir Ihnen ger­ne pro­fes­sio­nell wei­ter! Ein­fach anru­fen und Ter­min sichern!

Mehr Infor­ma­ti­on zu unse­rer Leis­tung: “Fisch­chen­be­kämp­fung” fin­den Sie auf unse­rer Web­site.

Wie erken­ne ich ein Papier­fisch­chen- / Sil­ber­fisch­chen­be­fall?

Typi­sche Hin­wei­se auf Papier­fisch­chen:

  • Sich­tun­gen vor allem nachts

  • läng­li­cher, silb­rig-grau­er Kör­per

  • sehr lan­ge Cer­ci (Schwanz­an­hän­ge) – deut­lich län­ger als beim Sil­ber­fisch­chen

  • Frass­spu­ren an Papier, Büchern oder Tape­ten

  • Häu­tungs­res­te in Rega­len, Ecken oder an Fuß­leis­ten

Papier­fisch­chen sind deut­lich bewe­gungs­freu­di­ger als Sil­ber­fisch­chen und wer­den oft auch in Wohn- und Arbeits­räu­men gefun­den. Papier­fisch­chen sind Ein­zel­gän­ger — so ver­brei­ten sie sich ger­ne über ein gan­zes Gebäu­de.

Wie kom­men Papier­fisch­chen / Sil­ber­fisch­chen ins Haus?

Papier­fisch­chen wer­den meist ein­ge­schleppt, zum Bei­spiel über:

  • Umzugs­kar­tons

  • Bücher, Akten, Ver­pa­ckun­gen

  • Lie­fer­kar­tons

  • Second-Hand-Gegen­stän­de

Sie wan­dern nicht gezielt von drau­ßen ins Haus, son­dern gelan­gen meist unbe­merkt in Gebäu­de und eta­blie­ren sich dort lang­fris­tig.

Sil­ber­fisch­chen wer­den eben­so ein­ge­schleppt. Zudem gelan­gen sie über klei­ne Rit­zen, Fugen, undich­te Roh­re ins Haus. Sie wer­den oft ange­lockt durch feucht-war­me Umge­bun­gen in Bad, Küche oder Kel­ler, die sie als Ver­steck und Nah­rungs­quel­le (Haa­re, Haut­schup­pen, Schim­mel) nut­zen.

Haben Sie Pro­ble­me mit Sil­ber­fisch­chen oder Papier­fisch­chen?

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Lebens­wei­se von Papier­fisch­chen & Sil­ber­fisch­chen

Das Papier­fisch­chen unter­schei­det sich in sei­ner Lebens­wei­se deut­lich vom Sil­ber­fisch­chen.

Das Papier­fisch­chen:

  • bevor­zugt tro­cke­ne, war­me Innen­räu­me

  • kommt auch in Wohn­zim­mern, Büros, Archi­ven vor

  • lebt ver­steckt in Rit­zen, Spal­ten und Hohl­räu­men

  • sehr lang­le­big (meh­re­re Jah­re)

  • ver­mehrt sich lang­sam, aber ste­tig

 

Im Gegen­satz dazu:

Das Sil­ber­fisch­chen:

  • benö­ti­gen hohe Luft­feuch­tig­keit

  • kom­men vor allem in Bädern und Kel­lern vor

  • ver­ur­sa­chen meist gerin­ge­re Schä­den

Papier­fisch­chen- & Sil­ber­fisch­chenbefall – typi­sche Bil­der aus der Pra­xis:

Fre­quent­ly Asked Ques­ti­ons
Das wer­den wir oft über Papier­fisch­chen & Sil­ber­fisch­chen gefragt:

Nein, sie über­tra­gen kei­ne Krank­hei­ten.

Weil sie sehr anpas­sungs­fä­hig und lang­le­big sind. Ohne geziel­te Maß­nah­men blei­ben sie dau­er­haft im Gebäu­de.

Nein. Haus­mit­tel wir­ken meist nur kurz­fris­tig oder gar nicht.

Eine Kom­bi­na­ti­on aus:

  • genau­er Befalls­ana­ly­se

  • geziel­ten Bekämp­fungs­maß­nah­men

  • und vor­beu­gen­den Maß­nah­men gegen erneu­te Ein­schlep­pung

Wir hel­fen und bera­ten Sie ger­ne dazu.

Ja – in vie­len Fäl­len über­neh­men Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten, z. B. bei Mäu­sen, Schaben/Kakerlaken, Silberfischchen/Papierfischchen und Wes­pen..

Wir arbei­ten fach­ge­recht und nach gesetz­li­chen Vor­ga­ben. Wir ver­wen­den aus­schließ­lich Mit­tel, die in Deutsch­land zuge­las­sen sind. Den­noch bespre­chen wir vor jeder Maß­nah­me, wel­che Vor­sichts­maß­nah­men sinn­voll oder not­wen­dig sind.

Dann schau­en wir uns gemein­sam an, war­um. Nach­hal­ti­ge Schäd­lings­be­kämp­fung bedeu­tet oft auch Prä­ven­ti­on — nicht nur ein­ma­li­ges Ein­grei­fen.

Um ein sen­si­bles The­ma wie Bett­wan­zen ver­ständ­lich und mög­lichst ange­nehm dar­zu­stel­len, nut­zen wir teil­wei­se illus­tra­ti­ve Bil­der. Die­se hel­fen dabei, typi­sche Merk­ma­le zu erklä­ren, ohne Betrof­fe­ne mit rea­len Nah­auf­nah­men zu ver­un­si­chern. Ergän­zend zei­gen wir rea­le Fotos zur bes­se­ren Ein­ord­nung.

Wir arbei­ten u. a. in den Krei­sen Her­zog­tum Lau­en­burg, Stor­marn, Sege­berg, in den Städ­ten Ham­burg, Lübeck und Nor­der­stedt, sowie in Buch­holz in der Nord­hei­de und im Kreis Lüne­burg und Umge­bung.

Im Schäd­lings­le­xi­kon wei­ter­le­sen.

Kos­ten­über­nah­me durch Ver­si­che­run­gen

Häu­fig über­nimmt die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder die Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten für eine Schäd­lings­be­kämp­fung

Lokal, schnell & dis­kret für Sie in: