Staub­laus

(Pso­c­op­te­ra spez.)

Der Haim Exper­te:

Eine Staub­laus ist ein Indi­ka­tor für ein Feuch­tig­keits­pro­blem. Sie ist ein klei­nes, oft weiß­li­ches oder hell­brau­nes Insekt, das sich von Schim­mel, Spo­ren und orga­ni­schen Abla­ge­run­gen ernährt und eine hohe Luft­feuch­tig­keit bevor­zugt. Sie stel­len kei­ne Gefahr für den Men­schen dar.

Staub­laus (Bücher­laus)

Indi­ka­tor für Schim­mel

Gefah­ren

  • Indi­ka­tor für einen Schim­mel­be­fall. Die Staub­laus selbst stellt kei­ne Gefahr dar.

Wel­che Gefah­ren gehen von Staub­läu­sen aus?

Staub­läu­se sind harm­los – sie ste­chen nicht, bei­ßen nicht und über­tra­gen kei­ne Krank­hei­ten.
Für den Men­schen gehen kei­ne direk­ten gesund­heit­li­chen Gefah­ren von ihnen aus.

Ihre eigent­li­che Bedeu­tung liegt woan­ders:

Staub­läu­se sind ein Hin­weis­ge­ber, ein Indi­ka­tor.
Ihr Auf­tre­ten zeigt fast immer an, dass mikro­sko­pi­scher Schim­mel vor­han­den ist – auch dann, wenn man ihn noch nicht sieht.

Haben Sie Pro­ble­me mit Staub­läu­sen?

Wenn Sie einen Befall ver­mu­ten oder bestä­tigt haben, hel­fen wir Ihnen ger­ne pro­fes­sio­nell wei­ter! Ein­fach anru­fen und Ter­min sichern!

Mehr Infor­ma­ti­on zu unse­rer Leis­tung: Mil­ben- & “Insek­ten­be­kämp­fung” fin­den Sie auf unse­rer Web­site.

Wie erken­ne ich einen Staub­laus­be­fall?

Staub­läu­se sind:

  • sehr klein (oft nur 1–2 mm)

  • hell gefärbt, mit röt­li­chem Kopf

  • flü­gel­los

  • lang­sam krab­belnd

In der Pra­xis wer­den sie häu­fig ent­deckt:

  • an Wän­den

  • an Fens­ter­rah­men

  • über Fuß­leis­ten
  • hin­ter Möbeln

  • in Neu­bau­ten oder frisch reno­vier­ten Räu­men

Typisch ist:
Man sieht kei­nen sicht­ba­ren Schim­mel, aber plötz­lich lau­fen vie­le klei­ne Tier­chen über die Wand.

Wie kom­men Staub­läu­se ins Haus?

Staub­läu­se wer­den nicht ein­ge­schleppt wie z. B. Bett­wan­zen oder Scha­ben.

Sie sam­meln sich dort, wo ihre Nah­rung vor­han­den ist:

  • auf feuch­ten Wän­den

  • auf noch nicht voll­stän­dig aus­ge­trock­ne­tem Neu­bau

  • auf Putz, Tape­ten oder Far­ben mit mikro­sko­pi­schem Schim­mel­be­wuchs
    Staub­läu­se kom­men nicht wegen der Luft­feuch­tig­keit.
    Die Feuch­tig­keit sorgt dafür, dass die Wand nass bleibt – und dar­auf bil­det sich der Schim­mel, von dem sie sich ernäh­ren.

Haben Sie Pro­ble­me mit Mil­ben?

Wenn Sie einen Befall ver­mu­ten oder bestä­tigt haben, hel­fen wir Ihnen ger­ne pro­fes­sio­nell wei­ter! Ein­fach anru­fen und Ter­min sichern!

Mehr Infor­ma­ti­on zu unse­rer Leis­tung: “Insek­ten­be­kämp­fung” fin­den Sie auf unse­rer Web­site.

Lebens­wei­se der Staub­laus

  • Staub­läu­se ernäh­ren sich haupt­säch­lich von Schim­mel­pil­zen

  • beson­ders von Mikro­schim­mel, der mit blo­ßem Auge nicht sicht­bar ist

  • sie benö­ti­gen kei­ne hohe Raum­luft­feuch­tig­keit

  • ohne Nah­rungs­quel­le ver­schwin­den sie von selbst

Des­halb gel­ten Staub­läu­se als:
bio­lo­gi­scher Indi­ka­tor für Mikro­schim­mel

Staub­läu­se – typi­sche Bil­der aus der Pra­xis:

Fre­quent­ly Asked Ques­ti­ons
Das wer­den wir oft über Staub­läu­se gefragt:

Nein. Staub­läu­se selbst sind harm­los. Ihre Anwe­sen­heit zeigt jedoch Mikro­schim­mel an. Die­ser ist bei wei­tem bedenk­li­cher als die Laus.

Nein. Staub­läu­se tre­ten häu­fig in neu­en oder frisch sanier­ten Gebäu­den auf

Lüf­ten allein reicht nicht aus, wenn die Wand selbst noch feucht ist.

In der Regel nicht. Ent­schei­dend ist, die Ursa­che (Mikro­schim­mel / Wand­feuch­te) zu besei­ti­gen. Ansons­ten kom­men Staub­läu­se selbst nach einer pro­fes­sio­nel­len Schäd­lings­be­kämp­fungs­maß­nah­me immer wie­der zurück.

Ja – in vie­len Fäl­len über­neh­men Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten, z. B. bei Mäu­sen, Schaben/Kakerlaken, Silberfischchen/Papierfischchen und Wes­pen..

Wir arbei­ten fach­ge­recht und nach gesetz­li­chen Vor­ga­ben. Wir ver­wen­den aus­schließ­lich Mit­tel, die in Deutsch­land zuge­las­sen sind. Den­noch bespre­chen wir vor jeder Maß­nah­me, wel­che Vor­sichts­maß­nah­men sinn­voll oder not­wen­dig sind.

Dann schau­en wir uns gemein­sam an, war­um. Nach­hal­ti­ge Schäd­lings­be­kämp­fung bedeu­tet oft auch Prä­ven­ti­on — nicht nur ein­ma­li­ges Ein­grei­fen.

Um ein sen­si­bles The­ma wie Bett­wan­zen ver­ständ­lich und mög­lichst ange­nehm dar­zu­stel­len, nut­zen wir teil­wei­se illus­tra­ti­ve Bil­der. Die­se hel­fen dabei, typi­sche Merk­ma­le zu erklä­ren, ohne Betrof­fe­ne mit rea­len Nah­auf­nah­men zu ver­un­si­chern. Ergän­zend zei­gen wir rea­le Fotos zur bes­se­ren Ein­ord­nung.

Wir arbei­ten u. a. in den Krei­sen Her­zog­tum Lau­en­burg, Stor­marn, Sege­berg, in den Städ­ten Ham­burg, Lübeck und Nor­der­stedt, sowie in Buch­holz in der Nord­hei­de und im Kreis Lüne­burg und Umge­bung.

Im Schäd­lings­le­xi­kon wei­ter­le­sen.

Kos­ten­über­nah­me durch Ver­si­che­run­gen

Häu­fig über­nimmt die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder die Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten für eine Schäd­lings­be­kämp­fung

Lokal, schnell & dis­kret für Sie in: