Wes­pe

(Vespu­la vul­ga­ris)

Der Haim Exper­te:

Die Gemei­ne Wes­pe (Vespu­la vul­ga­ris) ist ein Schwarz-gelb gestreif­tes Insekt, das im Som­mer als Läst­ling an Süß­spei­sen und Fleisch auf­tritt. Durch ihre Sti­che kann sie zum Gesund­heits­schäd­ling wer­den, vor allem im Spät­som­mer, wenn sie oft­mals deut­lich aggres­si­ver wird.

Wes­pe

Zu den wich­tigs­ten Arten gehö­ren:

  • Deut­sche Wes­pe (vespu­la ger­ma­ni­ca)
  • Gemei­ne Wes­pe (vespu­la vul­ga­ris)
  • Säch­si­sche Wes­pe (dolicho­ve­spu­la saxo­ni­ca)
  • Feld­wes­pe (polis­ti­nae spez.)

Gefah­ren

  • Gefahr durch Sti­che
  • Eine wirk­li­che Gefahr besteht für All­er­gi­ker, die eine schwe­re Reak­ti­on bis hin zum ana­phy­lak­ti­schen Schock erlei­den kön­nen

Wel­che Gefah­ren gehen von Wes­pen aus?

Wes­pen kön­nen für Men­schen unan­ge­nehm und gefähr­lich wer­den – vor allem dann, wenn sie sich bedroht füh­len oder ihr Nest ver­tei­di­gen.

  • Sti­che
    Wes­pen kön­nen mehr­fach ste­chen. Für All­er­gi­ker besteht dabei ein erns­tes Gesund­heits­ri­si­ko.

  • Nest­ver­tei­di­gung
    In Nest­nä­he reagie­ren Wes­pen deut­lich emp­find­li­cher.

  • Beläs­ti­gung im All­tag
    Beson­ders im Som­mer an Ess­ti­schen, auf Bal­ko­nen oder in Gär­ten.

  • Gefahr für Kin­der und Haus­tie­re, die Wes­pen oft unbe­wusst pro­vo­zie­ren.

Wich­tig: Nicht jede Wes­pe ist auto­ma­tisch aggres­siv – das Ver­hal­ten hängt stark von Art, Jah­res­zeit und Situa­ti­on ab.

Haben Sie Pro­ble­me mit Wes­pen?

Wenn Sie einen Befall ver­mu­ten oder bestä­tigt haben, hel­fen wir Ihnen ger­ne pro­fes­sio­nell wei­ter! Ein­fach anru­fen und Ter­min sichern!

Mehr Infor­ma­ti­on zu unse­rer Leis­tung: “Wes­pen­be­kämp­fung” fin­den Sie auf unse­rer Web­site.

Wie erken­ne ich einen Wes­pen­be­fall?

Typi­sche Anzei­chen sind:

  • häu­fi­ge Wes­pen­flü­ge an einer bestimm­ten Stel­le

  • Ein­flug­lö­cher in Roll­la­den­käs­ten, Dach­vor­sprün­gen, Fas­sa­den oder Holz­ver­klei­dun­gen

  • reger Flug­ver­kehr, beson­ders bei war­mem Wet­ter

  • sicht­ba­re frei­hän­gen­de Nes­ter (z. B. an Dach­über­stän­den, Car­ports, Bäu­men)

Bei ver­bau­ten Nes­tern sieht man oft nur die Wes­pen, nicht das Nest selbst.

Wie und war­um kom­men Wes­pen zu mir?

Wes­pen wer­den vor allem durch Nah­rung und geeig­ne­te Nist­plät­ze ange­zo­gen:

  • süße und eiweiß­hal­ti­ge Lebens­mit­tel

  • offe­ne Geträn­ke

  • Müll­ton­nen

  • Fall­obst

  • ruhi­ge, geschütz­te Hohl­räu­me am Haus

Im Früh­jahr beginnt eine ein­zel­ne Köni­gin mit dem Nest­bau. Wird sie dabei nicht gestört, wächst das Volk im Lau­fe des Som­mers stark an.

Haben Sie Pro­ble­me mit Wes­pen?

Wenn Sie einen Befall ver­mu­ten oder bestä­tigt haben, hel­fen wir Ihnen ger­ne pro­fes­sio­nell wei­ter! Ein­fach anru­fen und Ter­min sichern!

Mehr Infor­ma­ti­on zu unse­rer Leis­tung: “Wes­pen­kämp­fung” fin­den Sie auf unse­rer Web­site.

Lebens­wei­se der Gemei­nen Wes­pe (vespu­la vul­ga­ris)

Die Gemei­ne Wes­pe gehört zu den häu­figs­ten Wes­pen­ar­ten in Deutsch­land und ist eine typi­sche Dun­kel­höh­len­brü­te­rin. Ähn­lich wie die Deut­sche Wes­pe bevor­zugt sie geschütz­te, dunk­le Hohl­räu­me für den Nest­bau.

Im Früh­jahr grün­det eine ein­zel­ne Köni­gin das Nest. Sie beginnt zunächst allein mit dem Bau der ers­ten Waben­zel­len und zieht die ers­ten Arbei­te­rin­nen auf. Mit zuneh­men­der Volks­grö­ße über­neh­men die­se den wei­te­ren Nest­bau sowie die Nah­rungs­su­che.

Die Nes­ter befin­den sich häu­fig:

  • in Erd­höh­len (z. B. alte Mäu­se­lö­cher),

  • in Roll­la­den­käs­ten,

  • unter Dach­vor­sprün­gen,

  • in Hohl­räu­men von Gebäu­den (z.B. Lüf­tungs­fu­gen).

Das Nest selbst besteht aus einer papier­ar­ti­gen Sub­stanz, die aus zer­kau­tem Holz gefer­tigt wird. Von außen ist das Nest bei Dun­kel­höh­len­brü­tern oft nicht sicht­bar – auf­fäl­lig ist meist nur der rege Ein- und Aus­flug der Wes­pen.

Im Lau­fe des Som­mers wächst das Volk stark an und kann meh­re­re tau­send Tie­re umfas­sen. In die­ser Pha­se sind die Wes­pen beson­ders aktiv und suchen inten­siv nach Nah­rung. Dabei wer­den sie vor allem von zucker- und eiweiß­hal­ti­gen Lebens­mit­teln ange­zo­gen.

Im Herbst löst sich das Volk auf: Die Arbei­te­rin­nen ster­ben ab, das Nest wird nicht wie­der genutzt. Nur die Jung­kö­ni­gin­nen über­win­tern an geschütz­ten Orten und grün­den im fol­gen­den Früh­jahr neue Nes­ter.

Wes­pen­be­fall – typi­sche Bil­der aus der Pra­xis:

Fre­quent­ly Asked Ques­ti­ons
Das wer­den wir oft über Wes­pen gefragt:

Wes­pen ver­tei­di­gen ihr Nest, grei­fen aber nicht grund­los an. Hek­ti­sche Bewe­gun­gen, Anpus­ten und dunk­le Klei­dung machen sie aggres­siv.

Nein. Wes­pen ste­hen unter Schutz. Eine Bekämp­fung oder Umsied­lung darf nur durch Fach­be­trie­be erfol­gen.

Nein. Wenn kei­ne aku­te Gefahr besteht, ist Abwar­ten oft die bes­te Lösung, da sich das Pro­blem im Herbst von selbst erle­digt.

Ja – in vie­len Fäl­len über­neh­men Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten, z. B. bei Mäu­sen, Schaben/Kakerlaken, Silberfischchen/Papierfischchen und Wes­pen..

Wir arbei­ten fach­ge­recht und nach gesetz­li­chen Vor­ga­ben. Wir ver­wen­den aus­schließ­lich Mit­tel, die in Deutsch­land zuge­las­sen sind. Den­noch bespre­chen wir vor jeder Maß­nah­me, wel­che Vor­sichts­maß­nah­men sinn­voll oder not­wen­dig sind.

Dann schau­en wir uns gemein­sam an, war­um. Nach­hal­ti­ge Schäd­lings­be­kämp­fung bedeu­tet oft auch Prä­ven­ti­on — nicht nur ein­ma­li­ges Ein­grei­fen.

Um ein sen­si­bles The­ma wie Bett­wan­zen ver­ständ­lich und mög­lichst ange­nehm dar­zu­stel­len, nut­zen wir teil­wei­se illus­tra­ti­ve Bil­der. Die­se hel­fen dabei, typi­sche Merk­ma­le zu erklä­ren, ohne Betrof­fe­ne mit rea­len Nah­auf­nah­men zu ver­un­si­chern. Ergän­zend zei­gen wir rea­le Fotos zur bes­se­ren Ein­ord­nung.

Wir arbei­ten u. a. in den Krei­sen Her­zog­tum Lau­en­burg, Stor­marn, Sege­berg, in den Städ­ten Ham­burg, Lübeck und Nor­der­stedt, sowie in Buch­holz in der Nord­hei­de und im Kreis Lüne­burg und Umge­bung.

Im Schäd­lings­le­xi­kon wei­ter­le­sen.

Kos­ten­über­nah­me durch Ver­si­che­run­gen

Häu­fig über­nimmt die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder die Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten für eine Schäd­lings­be­kämp­fung

Lokal, schnell & dis­kret für Sie in: