Der Haim Experte:
Ameisen werden als Schädlinge gesehen, wenn sie in menschliche Lebensbereiche wie Häuser und Wohnungen eindringen. Holzzersetzende Ameisen wie die Braune Wegameise (lasius brunneus) können Holzstrukturen in Gebäuden befallen und stark beschädigen.
Holzameise

Zu den bekanntesten und relevantesten holzschädlichen Ameisen gehört die Braune Wegameise (Lasius brunneus)
- Indikator für einen Feuchtigkeitsschaden / Wasserschaden
- Materialschädling an Holz und Dämmmaterialien
- Schleichende Ausbreitung von Kolonien über längeren Zeitraum
Warum sind Holzameisen problematisch?
Holzameisen sitzen meistens direkt im Holz. Dabei:
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nutzten sie vorhandene Risse und Spalten
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erweiterten sie Hohlräume im Holz
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schwächen sie tragende Bauteile
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treten häufig verdeckt auf
Schäden bleiben oft lange unbemerkt.
Haben Sie Probleme mit Ameisen?
Wenn Sie einen Befall vermuten oder bestätigt haben, helfen wir Ihnen gerne professionell weiter! Einfach anrufen und Termin sichern!
Mehr Information zu unserer Leistung: “Ameisenbekämpfung” finden Sie auf unserer Website.
Wie erkenne ich einen Ameisenbefall?
Typische Hinweise auf Braune Wegameisen im Haus:
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kleine, dunkelbraune Ameisen (2–4 mm)
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bevorzugt nachts aktiv
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Ameisen erscheinen an:
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Dachbalken
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Fensterrahmen
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Fachwerk
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Deckenanschlüssen
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leises Knistern oder Nagen im Holz (bei starkem Befall)
Anders als bei Holzwürmern:
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kein Bohrmehl
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Gänge sind sauber ausgearbeitet
Wo nistet die Braune Wegameise?
Typische Nistplätze von Lasius brunneus:
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Dachbalken
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Sparren
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Fachwerkbalken
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Holzverkleidungen
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Fenster- und Türrahmen
Bevorzugt wird:
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trockenes, warmes Holz
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häufig verbautes Bauholz
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oft in älteren Gebäuden, aber auch im Neubau
Haben Sie Probleme mit Ameisen?
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Lebensweise der Braunen Wegameise
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Kolonien umfassen gerne eine Größe von ca. 80.000 Tieren
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Nest kann sich über mehrere Balken erstrecken
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Nahrung:
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Honigtau
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Zuckerhaltiges
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Insekten
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Holz dient nur als Lebensraum, nicht als Nahrung
Bekämpfung von Holzameisen!
Sprays und Hausmittel sind bei Holzameisen nicht geeignet.
Warum?
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Nester liegen tief im Holz
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Oberflächenbehandlung wirkungslos
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Gefahr der Nestverlagerung
Erforderlich ist:
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gezielte Köder
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Nestsuche
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bauliche Ursachenklärung
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ggf. Kombination aus Bekämpfung & Holzsanierung
Ameisenbefall – typische Bilder aus der Praxis:
Nicht bei Holzameisen, da Nester meist tief im Holz sitzen.
Nein – sie lebt im Holz, frisst es aber nicht.
Nicht immer. Das hängt vom Schadensausmaß ab.
Nein. Lasius brunneus ist nicht geschützt.
Ja – in vielen Fällen übernehmen Wohngebäudeversicherung oder Hausratsversicherung die Kosten, z. B. bei Mäusen, Schaben/Kakerlaken, Silberfischchen/Papierfischchen und Wespen..
Wir arbeiten fachgerecht und nach gesetzlichen Vorgaben. Wir verwenden ausschließlich Mittel, die in Deutschland zugelassen sind. Dennoch besprechen wir vor jeder Maßnahme, welche Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll oder notwendig sind.
Dann schauen wir uns gemeinsam an, warum. Nachhaltige Schädlingsbekämpfung bedeutet oft auch Prävention — nicht nur einmaliges Eingreifen.
Um ein sensibles Thema wie Bettwanzen verständlich und möglichst angenehm darzustellen, nutzen wir teilweise illustrative Bilder. Diese helfen dabei, typische Merkmale zu erklären, ohne Betroffene mit realen Nahaufnahmen zu verunsichern. Ergänzend zeigen wir reale Fotos zur besseren Einordnung.
Wir arbeiten u. a. in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Segeberg, in den Städten Hamburg, Lübeck und Norderstedt, sowie in Buchholz in der Nordheide und im Kreis Lüneburg und Umgebung.
Im Schädlingslexikon weiterlesen.
Kostenübernahme durch Versicherungen
Häufig übernimmt die Wohngebäudeversicherung oder die Hausratsversicherung die Kosten für eine Schädlingsbekämpfung