Der Haim Experte:
Bekannt unter dem Namen “Holzwurm”, handelt es sich hier um die Larve des gemeinen Nagekäfers (Anobium punctatum). Diese frisst sich über Jahre hinweg durch Holz und schreckt dabei selbst vor Eiche nicht zurück.
“Holzwurm” Gemeiner Nagekäfer

Umgangssprachlich wird der Gemeine Nagekäfer fast immer als “Holzwurm” bezeichnet – gemeint ist dabei jedoch nicht der Käfer selbst, sondern seine Larve.
- Die Larven können tragende Teile aus Holz, wie Balken, erheblich schädigen und im schlimmsten Fall die Statik gefährden
Welche Gefahren gehen vom Holzwurm aus?
Die eigentliche Gefahr geht von den Larven des Gemeinen Nagekäfers aus.
Sie leben jahrelang unbemerkt im Holz und fressen dort feine Gänge.
Mögliche Folgen eines Holzwurmbefalls:
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Verlust der Holzfestigkeit
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Schädigung von tragenden Balken
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langfristige Substanzschäden am Gebäude
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hoher Sanierungsaufwand bei spätem Eingreifen
Ein aktiver Holzwurmbefall ist kein optisches Problem, sondern ein statisches Risiko, wenn tragende Bauteile betroffen sind.
Haben Sie Probleme mit dem Holzwurm?
Wenn Sie einen Befall vermuten oder bestätigt haben, helfen wir Ihnen gerne professionell weiter! Einfach anrufen und Termin sichern!
Mehr Information zu unserer Leistung: “Holzschädlingbekämpfung” finden Sie auf unserer Website.
Wie erkenne ich einen Holzwurmbefall?
Ausfluglöcher: 1–2mm
Typische Anzeichen für den Gemeinen Nagekäfer / Holzwurm sind:
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Kleine, runde Ausfluglöcher (ca. 1–2 mm Durchmesser)
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Löcher sind sauber und rund, nicht gerissen
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Frische Löcher wirken hell
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Bohrmehl kann auftreten – muss aber nicht
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Käferflug meist zwischen Mai und August
Ein vorhandenes Loch bedeutet nicht automatisch, dass der Befall noch aktiv ist.
Wie kommt der Gemeine Nagekäfer / Holzwurm ins Haus?
Der Gemeine Nagekäfer wird nicht eingeschleppt wie Schaben oder Mäuse. Manchmal wandert er zu, manchmal schleppt man ihn sich unbemerkt ein.
Typische Wege:
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bereits befallenes Bauholz
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alte, befallene Möbel
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Dachstühle aus früheren Bauphasen
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ungünstige Holzfeuchte über längere Zeit
Der Holzwurm entwickelt sich über Jahre im Holz, nicht plötzlich.
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Lebensweise des Gemeinen Nagekäfers
Die Lebensweise erklärt, warum der Holzwurm so tückisch ist:
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Eiablage in Ritzen und Poren des Holzes, gerne in alten Ausfluglöchern
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Larven leben ca. 2–4 Jahre im Holz
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In dieser Zeit entstehen die Fraßgänge
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Der adulte Käfer lebt nur wenige Wochen
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Die Ausfluglöcher entstehen erst ganz am Ende
Deshalb wird ein Holzwurmbefall oft erst entdeckt, wenn der Schaden bereits da ist.
Holzwurm – typische Bilder aus der Praxis:
Nicht jeder Befall ist automatisch kritisch.
Tragende Bauteile müssen jedoch regelmäßig geprüft werden.
Oberflächliche Mittel reichen bei einem aktiven Befall meist nicht aus, da die Larven tief im Holz sitzen.
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Holzwurm: kleine, runde Löcher
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Hausbock: größere, ovale und oft gerissene Ausfluglöcher
Ja – in vielen Fällen übernehmen Wohngebäudeversicherung oder Hausratsversicherung die Kosten, z. B. bei Mäusen, Schaben/Kakerlaken, Silberfischchen/Papierfischchen und Wespen..
Wir arbeiten fachgerecht und nach gesetzlichen Vorgaben. Wir verwenden ausschließlich Mittel, die in Deutschland zugelassen sind. Dennoch besprechen wir vor jeder Maßnahme, welche Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll oder notwendig sind.
Dann schauen wir uns gemeinsam an, warum. Nachhaltige Schädlingsbekämpfung bedeutet oft auch Prävention — nicht nur einmaliges Eingreifen.
Um ein sensibles Thema wie Bettwanzen verständlich und möglichst angenehm darzustellen, nutzen wir teilweise illustrative Bilder. Diese helfen dabei, typische Merkmale zu erklären, ohne Betroffene mit realen Nahaufnahmen zu verunsichern. Ergänzend zeigen wir reale Fotos zur besseren Einordnung.
Wir arbeiten u. a. in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Segeberg, in den Städten Hamburg, Lübeck und Norderstedt, sowie in Buchholz in der Nordheide und im Kreis Lüneburg und Umgebung.
Im Schädlingslexikon weiterlesen.
Kostenübernahme durch Versicherungen
Häufig übernimmt die Wohngebäudeversicherung oder die Hausratsversicherung die Kosten für eine Schädlingsbekämpfung