Hor­nis­se

(Ves­pa crab­ro)

Der Haim Exper­te:

Die Hor­nis­se ist die größ­te hei­mi­sche Wes­pen­art und ein wich­ti­ger Teil unse­res Öko­sys­tems. Die Hor­nis­se ist stark geschützt. Eine Umsie­de­lung oder Bekämp­fung ist nur mit gül­ti­ger Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung mög­lich.

Hor­nis­se

Sie bevor­zu­gen für ihre Nes­ter geschütz­te, dunk­le Orte wie Dach­bö­den, Baum­höh­len oder Schup­pen. Hor­nis­sen sind auch nachts aktiv.

Gefah­ren

  • Gefahr durch Sti­che, die nicht gefähr­li­cher sind, als Wes­pen­sti­che
  • Eine wirk­li­che Gefahr besteht für All­er­gi­ker, die eine schwe­re Reak­ti­on bis hin zum ana­phy­lak­ti­schen Schock erlei­den kön­nen

Wel­che Gefah­ren gehen von Hor­nis­sen aus?

Hor­nis­sen wir­ken durch ihre Grö­ße oft bedroh­lich, sind aber deut­lich fried­li­cher als ihr Ruf. Für Men­schen stel­len sie in der Regel kei­ne grö­ße­re Gefahr dar als ande­re Wes­pen­ar­ten.

Rele­vant sind Hor­nis­sen vor allem in fol­gen­den Fäl­len:

  • bei Nes­tern in unmit­tel­ba­rer Nähe von Wohn­be­rei­chen

  • bei All­er­gi­kern

  • wenn Tie­re gestört oder bedrängt wer­den

Hor­nis­sen ver­tei­di­gen ihr Nest, grei­fen jedoch nicht grund­los an. Ein­zel­ne Tie­re auf Nah­rungs­su­che sind meist harm­los.

Haben Sie Pro­ble­me mit Hor­nis­sen?

Wenn Sie einen Befall ver­mu­ten oder bestä­tigt haben, hel­fen wir Ihnen ger­ne pro­fes­sio­nell wei­ter! Ein­fach anru­fen und Ter­min sichern!

Mehr Infor­ma­ti­on zu unse­rer Leis­tung: “Rat­ten­be­kämp­fung” fin­den Sie auf unse­rer Web­site.

Wie erken­ne ich ein Hor­nis­sen­nest?

Hor­nis­sen­nes­ter unter­schei­den sich deut­lich von Wes­pen­nes­tern:

  • meist grö­ßer

  • papier­ar­tig, aus zer­kau­tem Holz, dabei sehr sta­bil

  • oft ver­baut (z. B. Dach­bo­den, Roll­la­den­kas­ten, Vogel­häus­chen)

  • Ein­flug erfolgt über ein klei­nes, unauf­fäl­li­ges Loch

  • häu­fig reger Flug­ver­kehr, beson­ders mor­gens und abends

Frei­hän­gen­de Nes­ter sind bei Hor­nis­sen eher sel­ten.

Wo bau­en Hor­nis­sen ihr Nest?

Hor­nis­sen suchen ruhi­ge, geschütz­te Orte zur Nest­grün­dung, zum Bei­spiel:

  • Dach­bö­den

  • Hohl­räu­me

  • Nist­käs­ten

  • Scheu­nen oder Gara­gen

Im Früh­jahr grün­det eine Köni­gin allein das Nest. Erst spä­ter wächst das Volk an.
Hor­nis­sen wer­den nicht ein­ge­schleppt, son­dern sie­deln sich gezielt an geeig­ne­ten Stel­len an.

Haben Sie Pro­ble­me mit Hor­nis­sen?

Wenn Sie einen Befall ver­mu­ten oder bestä­tigt haben, hel­fen wir Ihnen ger­ne pro­fes­sio­nell wei­ter! Ein­fach anru­fen und Ter­min sichern!

Mehr Infor­ma­ti­on zu unse­rer Leis­tung: “Rat­ten­be­kämp­fung” fin­den Sie auf unse­rer Web­site.

Lebens­wei­se der Hor­nis­se

Hor­nis­sen sind staa­ten­bil­den­de Insek­ten und leben nur eine Sai­son.

  • Nest­grün­dung im Früh­jahr

  • Volk wächst über den Som­mer

  • im Herbst stirbt das Volk ab

  • nur die Jung­kö­ni­gin­nen über­win­tern

Hor­nis­sen ernäh­ren sich über­wie­gend von:

  • ande­ren Insek­ten (wich­ti­ger Bei­trag zur Schäd­lings­re­gu­la­ti­on)

  • Fall­obst und Baum­saft

Hor­nis­sen sind öko­lo­gisch sehr wert­voll.

Hor­nis­sen­be­fall – typi­sche Bil­der aus der Pra­xis:

Fre­quent­ly Asked Ques­ti­ons
Das wer­den wir oft über Hor­nis­sen gefragt:

Nein. Hor­nis­sen sind eher ruhig und defen­siv. Angrif­fe erfol­gen fast aus­schließ­lich bei Nest­stö­rung.

Nein. Hor­nis­sen ste­hen unter beson­de­rem Schutz. Maß­nah­men dür­fen nur mit Geneh­mi­gung und durch Fach­be­trie­be erfol­gen. Hier erfah­ren Sie mehr über Aus­nah­me­ge­neh­mi­gun­gen.

Nein. In vie­len Fäl­len ist Abwar­ten die bes­te Lösung, da sich das Pro­blem im Herbst von selbst erle­digt.

Ruhe bewah­ren, Abstand hal­ten und fach­lich bera­ten las­sen. Oft gibt es scho­nen­de Lösun­gen ohne Entfernung/Bekämpfung.

Ja – in vie­len Fäl­len über­neh­men Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten, z. B. bei Mäu­sen, Schaben/Kakerlaken, Silberfischchen/Papierfischchen und Wes­pen..

Wir arbei­ten fach­ge­recht und nach gesetz­li­chen Vor­ga­ben. Wir ver­wen­den aus­schließ­lich Mit­tel, die in Deutsch­land zuge­las­sen sind. Den­noch bespre­chen wir vor jeder Maß­nah­me, wel­che Vor­sichts­maß­nah­men sinn­voll oder not­wen­dig sind.

Dann schau­en wir uns gemein­sam an, war­um. Nach­hal­ti­ge Schäd­lings­be­kämp­fung bedeu­tet oft auch Prä­ven­ti­on — nicht nur ein­ma­li­ges Ein­grei­fen.

Um ein sen­si­bles The­ma wie Bett­wan­zen ver­ständ­lich und mög­lichst ange­nehm dar­zu­stel­len, nut­zen wir teil­wei­se illus­tra­ti­ve Bil­der. Die­se hel­fen dabei, typi­sche Merk­ma­le zu erklä­ren, ohne Betrof­fe­ne mit rea­len Nah­auf­nah­men zu ver­un­si­chern. Ergän­zend zei­gen wir rea­le Fotos zur bes­se­ren Ein­ord­nung.

Wir arbei­ten u. a. in den Krei­sen Her­zog­tum Lau­en­burg, Stor­marn, Sege­berg, in den Städ­ten Ham­burg, Lübeck und Nor­der­stedt, sowie in Buch­holz in der Nord­hei­de und im Kreis Lüne­burg und Umge­bung.

Im Schäd­lings­le­xi­kon wei­ter­le­sen.

Kos­ten­über­nah­me durch Ver­si­che­run­gen

Häu­fig über­nimmt die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder die Haus­rats­ver­si­che­rung die Kos­ten für eine Schäd­lings­be­kämp­fung

Lokal, schnell & dis­kret für Sie in: