Der Haim Experte:
Die Hausmaus (Mus musculus) ist ein weltweit verbreiteter Schadnager, der als Gesundheits- und Materialschädling auftritt und erhebliche wirtschaftliche Schäden verursacht und Krankheiten auf den Menschen übertragen kann.
Maus

Zwei wichtige Arten:
- Hausmaus
- Gelbhalsmaus
- Gesundheitsschädling: Kann Krankheitserreger wie Salmonellen, Leptospiren und Hanta-Viren über Kot und Urin auf den Menschen übertragen
- Vorrätsschädling: Frisst und verunreinigt Lebensmittel
- Materialschädling: Sie benagt und beschädigt Kabelisolierungen, wodurch elektrische Leitungen beschädigt werden können
Welche Gefahren gehen von Mäusen aus?
Auch wenn Mäuse oft „süß“ wirken: Ein Mäusebefall sollte ernst genommen werden.
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Hygienerisiko
Mäuse verunreinigen Lebensmittel, Oberflächen und Dämmstoffe mit Kot und Urin. -
Sachschäden
Durch permanentes Nagen entstehen Schäden an:-
Kabeln (Brandgefahr)
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Dämmmaterial
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Möbeln und Verpackungen
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Geruchsbelästigung
Besonders bei Nestern in Hohlräumen oder Dachböden. -
Schnelle Vermehrung
Ein Mäusepaar kann sich innerhalb weniger Monate stark vermehren.
Wie erkenne ich einen Mäusebefall?
Typische Hinweise auf Mäuse sind:
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Kot
klein, dunkel, reiskornförmig -
Nagespuren an Verpackungen, Holz oder Kabeln
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Trippelnde Geräusche, vor allem nachts
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Nester aus Papier, Stoffresten oder Dämmmaterial
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Sichtungen, oft in der Dämmerung oder nachts
Haben Sie Probleme mit Mäusen?
Wenn Sie einen Befall vermuten oder bestätigt haben, helfen wir Ihnen gerne professionell weiter! Einfach anrufen und Termin sichern!
Mehr Information zu unserer Leistung: “Mäusebekämpfung” finden Sie auf unserer Website.
Wie kommen Mäuse ins Haus?
Mäuse nutzen kleinste Öffnungen – oft reichen wenige Millimeter — “wo ein Bleistift durchpasst, passt auch eine Maus durch”.
Häufige Eintrittswege sind:
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Offene Lüftungsfugen im Mauerwerk (z. B. bei Klinkerbauten)
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Undichte Türen oder Kellerfenster
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Kabel- und Rohrdurchführungen
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Offene Dachbereiche oder beschädigte Verkleidungen
Mäuse werden oft nicht eingeschleppt, sie ziehen aktiv in Gebäude ein – auf der Suche nach Wärme, Schutz und Nahrung.
Lebensweise — Hausmaus & Gelbhalsmaus
Hausmaus (Mus musculus) – der klassische Mitbewohner
Die Hausmaus ist die häufigste Mausart in Gebäuden. Sie ist klein mit gräulichem Fell.
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lebt fast ausschließlich in unmittelbarer Nähe des Menschen
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bevorzugt warme, geschützte Innenräume
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sehr standorttreu
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kleine Reviere
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Allesfresser, besonders an menschliche Nahrung angepasst
Die Hausmaus ist auf den Menschen angewiesen und kommt ohne menschliche Siedlungen kaum zurecht.
“Mit Speck fängt man Mäuse” — stimmt das?
Interessanter Fakt: Die Hausmaus ist Vegetarier. Daher kann man sie für gewöhnlich nicht mit Speck fangen.
Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis) – der saisonale Gast
Die Gelbhalsmaus ist keine klassische Hausmaus, wird aber häufig mit ihr verwechselt. Die hat ein gelbgoldenes Fell und einen schneeweißen Bauch.
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etwas größer als die Hausmaus
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typischer gelblicher Brustfleck (Namensgeber)
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lebt normalerweise draußen in:
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Wäldern
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Gärten
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Hecken
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zieht im Herbst gerne in Gebäude oder Dachböden ein
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verlässt diese Bereiche meist im Frühjahr wieder von selbst
Die Gelbhalsmaus ist oft ein temporärer Untermieter, kein dauerhafter Befall.
Haben Sie Probleme mit Mäusen?
Wenn Sie einen Befall vermuten oder bestätigt haben, helfen wir Ihnen gerne professionell weiter! Einfach anrufen und Termin sichern!
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Maus oder Ratte? – Ein kurzer Vergleich der Befallsspuren

Oben: Spitzmauskot
Links: Hausrattenkot
Rechts: Wanderrattenkot
Maus – typische Spuren
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Kot
klein, reiskornförmig, spitz zulaufend -
Nagespuren
fein, eher unauffällig -
Geräusche
leises Trippeln, Rascheln, meist nachts -
Nester
aus Papier, Stoff, Dämmmaterial, oft in Schränken, Zwischendecken oder Dachböden -
Schadensbild
eher punktuell, aber zahlreich -
Sichtungen
oft kurz, flink, huschend
Ratte – typische Spuren
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Kot
deutlich größer, spindelförmig, stumpfe Enden -
Nagespuren
kräftig, tief, auch an harten Materialien (Kabel, Kunststoff) -
Geräusche
lautes Scharren, Poltern, Knacken -
Bauten
Erdlöcher im Garten, Keller oder entlang von Fundamenten (Wanderratte) -
Schadensbild
großflächig, massiv -
Sichtungen
meist in der Dämmerung oder nachts, oft in Bodennähe
Mäusebefall – typische Bilder aus der Praxis:
Mäuse sind scheu, können aber Krankheiten übertragen und erhebliche Schäden verursachen.
Lebendfallen sind bei Hausmäusen leider oft gut gemeinte, aber vergeudete Tierliebe:
Hausmäuse sind auf menschliche Lebensräume spezialisiert. In der freien Natur können sie meist nicht überleben und verhungern oder erfrieren.
Ja – auch ein einzelnes Tier kann schnell Nachwuchs bekommen oder Schäden verursachen.
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Hausmaus: nein
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Gelbhalsmaus: häufig ja, vor allem im Frühjahr
Hausmittel oder Gerüche wirken meist nur kurzfristig. Eine nachhaltige Lösung besteht aus:
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Befallsanalyse
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gezielten Maßnahmen
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und vor allem baulicher Sicherung
Spitzmäuse heißen zwar “Mäuse” — gehören aber zu den Insektenfressern. Sie gehören damit nicht zu den Schadnagern. Spitzmäuse sind besonders geschützt.
Ja – in vielen Fällen übernehmen Wohngebäudeversicherung oder Hausratsversicherung die Kosten, z. B. bei Mäusen, Schaben/Kakerlaken, Silberfischchen/Papierfischchen und Wespen..
Wir arbeiten fachgerecht und nach gesetzlichen Vorgaben. Wir verwenden ausschließlich Mittel, die in Deutschland zugelassen sind. Dennoch besprechen wir vor jeder Maßnahme, welche Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll oder notwendig sind.
Dann schauen wir uns gemeinsam an, warum. Nachhaltige Schädlingsbekämpfung bedeutet oft auch Prävention — nicht nur einmaliges Eingreifen.
Um ein sensibles Thema wie Bettwanzen verständlich und möglichst angenehm darzustellen, nutzen wir teilweise illustrative Bilder. Diese helfen dabei, typische Merkmale zu erklären, ohne Betroffene mit realen Nahaufnahmen zu verunsichern. Ergänzend zeigen wir reale Fotos zur besseren Einordnung.
Wir arbeiten u. a. in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Segeberg, in den Städten Hamburg, Lübeck und Norderstedt, sowie in Buchholz in der Nordheide und im Kreis Lüneburg und Umgebung.
Im Schädlingslexikon weiterlesen.
Kostenübernahme durch Versicherungen
Häufig übernimmt die Wohngebäudeversicherung oder die Hausratsversicherung die Kosten für eine Schädlingsbekämpfung